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29.07.2018, 15:00 Uhr | Bildquelle: JosepMonter / pixabay.de, 24.07.2018, https://pixabay.com/de/l%C3%A4ndlichen-gegend-bank-landschaft-3432088/, 24.07.2018
Attraktivität von LEADER erhöhen und bürokratische Hürden senken
Zur Plenardebatte über die Ausgestaltung des europäischen LEADER-Programms erklärt Dr. Patricia Peill, Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz:
„Mit dem LEADER-Programm innerhalb des Europäischen Landwirtschaftsfonds unterstützt die Europäische Union ganz konkret verschiedenste Förderprojekte für die Entwicklung des ländlichen Raums. Die Regionen können sich dadurch zukunftsorientiert auf die Herausforderungen des demografischen und strukturellen Wandels vorbereiten und ihre Attraktivität für die Menschen erhöhen. Im Fokus der Programme stehen gelebte Demokratie, Regionen-übergreifende Kooperationen und ein direkt erfahrbarer Mehrwert der Europäischen Union.
 
Es ist wichtig, dass die Attraktivität dieser Förderung weiter erhöht wird, indem bürokratische Hürden gesenkt werden. Dabei soll der sogenannte Bottom-up-Gedanke des LEADER-Konzeptes, also das Erarbeiten der Förderprojekte aus der Bevölkerung heraus, wieder mehr herausgearbeitet werden. Wir streben dabei eine bürokratiearme Vergabe der Mittel, eine Stärkung der Verantwortung der einzelnen LEADER-Regionen und eine Reduzierung der Risiken für private Antragsteller an.
 
Das LEADER-Programm ist ein wichtiger und positiver Anker, um den Mehrwehrt der Europäischen Union ganz konkret für die Menschen vor Ort erfahrbar zu machen. Wir freuen uns daher, das die Fraktionen der SPD und der Grünen den Antrag der NRW-Koalition mittragen konnten und wir uns gemeinsam für eine positive Entwicklung in den ländlichen Räumen einsetzen können.“