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29.09.2016, 13:56 Uhr
Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg zu Gast in meinem Wahlkreis
Eckhard Uhlenberg besuchte Herkenrath und Rösrath
Mit einem Ständchen des Schulchores begrüßt wurden Landtags-Vizepräsident Eckhard Uhlenberg und der Landtagsabgeordnete Holger Müller in der Gemeinschafts-Grundschule Herkenrath. Zwar sangen die Schülerinnen und Schüler, dass sie „keine Lust auf Schule“ hät-ten, strahlten dabei aber so sehr, dass ihnen das niemand glauben konnte. Fröhlich ging es auch bei der anschließenden Fragerunde zu.
Foto der Teilnehmer bei der Osmab Holding AG (Foto: Doro Dietsch)
Auf die Frage an die Kinder, was denn wohl die Stenografen im Plenarsaal so machen, kann bei-spielsweise die Antwort: „Die machen sicher Musik!“ Begeistert waren die Dritt- und Viertkläss-ler auch darüber, dass Eckhard Uhlenberg einmal Busfahrer werden wollte und dass er neben der Politik in einem Gefängnis und bei einer Kirche arbeitet. Als er den Achtjährigen erklärte, er sei 60 Jahre älter als sie, kam prompt die Frage: „Bist du ein Opa?“ Aber der Vizepräsident be-dauerte, dies sei er noch nicht, er habe aber drei Kinder. Nicht einverstanden waren die kleinen Herkenrather mit seiner Aussage, Tiere gehörten nicht ins Haus, sondern nach draußen. Sie ver-ziehen ihm allerdings diese Aussage, als sie hörten, er hätte zwei Ponys auf dem Hof. Auch Detailfragen zum Landtag nahmen viel Raum in den Fragen der Grundschülerinnen und Grundschüler ein: „Wie oft sitzen Sie in diesem Hauptraum, dem Plenarsaal? Schlafen Sie im Landtag? Kennen Sie Frau Merkel?“, wollten sie wissen. Und: „Haben Sie eine Villa?“ Nein, er wohne in einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus, antwortete der Politiker. „Cool!“ riefen schließlich alle, als er noch erzählte, in seinem Auto sei ein kleines Fernsehgerät, auf dem er Nachrichten schauen könne. Im Anschluss an den munteren Besuch in der St. Antoniusstraße erwarteten den Vizepräsiden-ten und den Abgeordneten die Mitarbeiter der Bergischen Greifvogelhilfe und der Bio-Station im Rösrather Turmhof. Dirk Sindhu erläuterte, dass man im Jahre 2008 nur 41 Vögel gepflegt habe, im vergangenen Jahr jedoch bereits 239. Die Behandlung der kranken Tiere ist nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv: Tierarzt-Rechnungen, Medikamente, Futter- und Fahrtkos-ten machen leicht mehrere 100 Euro pro Vogel aus. Die Auffangstation wird komplett ehrenamt-lich geführt. Zu den häufigsten Verletzungen der Wildvögel zählen Unfälle mit Fahrzeugen, Flug in Stachel-drahtzäune und gegen verspiegelte Fensterscheiben, Vergiftungen sowie Verletzungen durch andere Tiere und Hochspannungsleitungen. Der Turmhof ist eines der vier Besucher-Portale der Wahner Heide. Geschäftsführer Bernhard Fleischer und Vorsitzender Dr. Hermann Josef Tebroke erläuterten, 25 Partner aus unterschied-lichen Bereichen hätten sich zusammengeschlossen, um über die besonderen Naturschutzgebie-te Wahner Heide und Königsforst zu informieren. Dabei habe jedes Portal ein anderes Motto. Das Motto im Turmhof lautet „Dynamik“ und bezieht sich auf Wind und Wasser. Den Abschluss des interessanten Besuchs in Holger Müllers Wahlkreis bildete ein Rundgang durch das Neubaugebiet in Rösrath-Hoffnungsthal. Die Unternehmensgruppe Osmab hat hier ein beeindruckendes Gebiet für private Einfamilienhäuser entlang der Sülz entwickelt. In Rös-rath funktioniere die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung reibungslos, sagte Holger Kirch-hof, Vorstand der Osmab Holding AG. Über das Lob freute sich der anwesende Erste Beigeord-nete Ulrich Kowalewski, der mit dem Goldenen Buch der Stadt hinzugekommen war.